Quellen, Links ...

Links

Geschichte der Relativen Solisation: Der Artikel von Manfred Grunenberg auf der Website des Chorforum Essen beleuchtet die komplette Geschichte der Solmisation von der Antike bis in unsere Gegenwart.

Relative Solmisation: Die Site von Franz Michael Deimling befindet sich noch im Aufbau. Sie bietet Übungen, Literaturhinweise, ein Forum und Beispiele aus dem Bereich Klassische Musik.
Für die Tonkreise gibt es Beispiellieder.
Eine Fundgrube für alle, die bereits die Grundzüge der Solmisation beherrschen.

Solmisation bei Wikipedia: Für viele sicher der erste Einstieg ins Thema.

Johannes Hymnus: Nach diesem Hymnus sind die Tonsilben ursprünglich benannt: Ut Re Mi Fa Sol und La. Die Töne des sog. Hexachord. Ti kam erst später dazu.

Bücher

do, re, mi… - was ist das?: Relative Solmisation kompakt und übersichtlich erklärt von Axel Christian Schullz von GNGP-Verlag (Broschiert - 1. April 2008) Amazon

In dem DIN A6 Büchlein findet man eigentlich alles, was man zum Solmisieren braucht.

Relative Solmisation: Grundlagen, Materialien, Unterrichtsverfahren (Studienbuch Musik) von Malte Heygster (20. Juni 2012) Amazon

Mitte der 90er hatte ich während des Musikstudiums Gelegenheit, ein Solmisationsseminar bei Malte Heygster zu erleben. Eine beeindruckende Erfahrung.
Das Buch geht ausführlich in die Tiefe und richtet sich vor allem an Musiklehrer, welche Solmisation in ihrem Unterricht vermitteln wollen.

Solmisation und tonale Didaktik: von Josef Karner, Books on Demand (3. Dezember 2008) Amazon

Ein sehr interessantes kleines Werk, ca. 150 Seiten. Das Büchlein zeigt Argumente auf, warum es sinnvoll wäre, wenn immer "do" der Grundton ist.
Es kritisiert also die "klassische" Form der Solmisation und bietet eine Alternative an. Für die Tonsilben wird ein schlüssiges Konzept vorgestellt und die eher zufällige Auswahl von Guido von Arezzo nach einem Betvers durch Tonsilben ersetzt, die einer inneren Logik folgen.

Warum ich diesem Ansatz, "do" immer als Grundton zu nehmen, nicht folgen mag, können Sie hier nachlesen. Interessant ist es trotzdem und um ein vollständiges Bild der Solmisation zu erhalten, sollte man es kennen.

Die didaktische Konzeption der Tonika-Do-Methode: Geschichte - Erklärungen - Methoden von Martin Losert, Verlag Wißner (23. August 2011) Amazon

Eine Dissertation. Die Tonika-Do-Methode ist eine deutsche Variante der Solmsiation, die zu Beginn des 20. Jhd. entstand und bis in die 70er Jahre verbreitet wurde.
Interessant vor allem, weil das Buch Unterschiede zur tonic-solfa und Kodály-Methode aufzeigt und die Entstehungsgeschichten der verschiedenen Varianten darstellt. Vor allem in der Rhythmussprache, die ich auf dieser Website tunlichst vermeide (no ta-titi on this site of Jordan), sind die Unterschiede groß.

Equipment

Voice Trainer VT-12: Ein Stimmgerät für Sänger. Das gibt es tatsächlich. Das Roland VT-12 ist speziell für Sänger entwickelt worden und das erste seiner Art (seit Herbst 2012). Da werden vielleicht andere folgen.
Da Intonation für Sänger eigentlich immer ein Thema ist und ständiger Aufmerksamkeit bedarf, eine sinnvolle Hilfe.

mp3-Player: Für die Übungs-mp3s sehr praktisch.

Personen

Guido von Arezzo: Es ist nicht allzu viel bekannt über den Begründer unserer Notenschrift und Erfinder der Solmisation.

Malte Heygster: Autor von "Relative Solmisation", dem Standardwerk zum Thema.
Malte Heygster wurde ausgebildet als Schulmusiker und Dirigent.
M.H. gibt seit vielen Jahren Workshops zur Solmisation, in die er sehr lebhaft seine ganze Erfahrung und Persönlichkeit einbringt. 

Unbedingt wahrnehmen, wenn sich einmal die Gelegenheit bietet.

Literatur:
Handbuch der Relativen Solmisation (Schott Mainz)
Relative Solmisation (Neuauflage, Schott Mainz)
WIR AM KLAVIER Klavierschule (Schott Mainz)
WIR AM KLAVIER Methodischer Kommentar (Schott Mainz)

Manfred Grunenberg; Zusammen mit Malte Heygster Autor des "Handbuch der Relativen Solmisation".
Unter Quellen/Links ist sein Text zur Geschichte der Solmisation verlinkt.

Zoltán Kodály: Ungarischer Musiker, Komponist, Musikpädagoge, der nicht nur die Relative Solmsiation Guido von Arezzos aufgegriffen und weiterentwickelt hat, sondern diese auch im ungarischen Schulsystem etablieren konnte. Die sog. "Kodály-Methode" entspricht der Relativen Solmisation hier auf der Website. Zoltán Kodály hat einen großen Anteil daran, dass wir wieder solmisieren. Er hat mehrere Notenhefte verfasst ("Übungen zur Solmsiation"), um seine Methode in Schulen zu unterrichten. Wikipedia

Christian Axel Schullz: Ein Chorleiter, der auch viel in Sachen Solmisation unterwegs ist. Er veranstaltet Workshops und hat diverse Videos zur Solmisation auf YouTube. Homepage

Autor von "do, re, mi - Was ist das?" Diese Fibel (s. Bücher) empfehle ich immer gerne als erste Lektüre.

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer (Vita/Publikationen) hat zahlreiche Bücher und Vorträge zum Thema Hirnforschung und Lernen veröffentlicht. Auf unterhaltsame und leicht verständliche Art gelingt es ihm, diese Themen einem breiten Publikum zu vermitteln.
Gerade seit den 90er Jahren hat man viel Neues über das Lernen herausgefunden. 
Hirn- und Lernforschung sind sehr lebendige Forschungszweige.