Molldreiklang: mi do la

Nach dem Durdreiklang gleich der Molldreiklang. Wieder drei Töne:

  • Grundton, hier: la

  • Terz, hier: do. Man sagt auch "Mollterz" im Gegensatz zur Durterz aus der letzten Lektion. Die Mollterz ist klein, genau ein Halbtonschritt kleiner als die Durterz. (s. Intervalle)

  • Quinte, hier: mi

In der relativen Solmisation startet Moll auf "la". Das hat mehrere Vorteile, die sich aber erst erschließen, wenn man die Solmisation etwas sicherer beherrscht.

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Schritt 1: Tonsilben & Handgesten lernen

Und wieder heißt es: Beim ersten Mal schauen und hören Sie nur zu, bei der Wiederholung sind Sie dran ...

 

Schritt 2: Hörend erkennen

Sie haben mi do la im Griff?

Hier können Sie testen, wie gut Sie die Stufen erkennen. Sie hören eine Folge von Bausteinen, jeweils zweimal.

  1. Klavier solo.
  2. Die Auflösung. Hier singen und zeigen Sie bitte mit.

Da die Stufen inzwischen alle bekannt sind, erspare ich Ihnen meine Gesänge;-)

Sie sind am Ziel, wenn Sie wissen - nicht raten - welchen Baustein Sie gehört haben. Null Fehler lautet das Ziel. Wenn Sie alle Bausteine sicher erkennen, sind Sie bereit für Schritt drei.

probieren Sie jede Lage:

Sie können fehlerfrei alles nachsingen? Dann auf zu Schritt drei.

Schritt 3: Tonvorstellung

Im letzten Schritt geht es wie immer um die innere Tonvorstellung.

Zu Beginn wird Ihnen mi, do oder la vorgegeben. Dann folgen die Bausteine.
Diesmal keine Handgesten, sondern Buchstabensuppe.

"Lesen" Sie mit und stellen Sie sich den Klang vor.
Bei der Wiederholung singen Sie die Tonsilben laut mit und hören auch gleich die Auflösung am Klavier.
Wenn Sie in Schritt 1 und 2 fleissig geübt haben, erkennen Sie ob Sie richtig lagen.

Sie sind am Ziel, wenn Sie bereits beim Lesen der Handgesten den Klang innerlich hören.

Cracks machen es so: Sie singen bereits beim ersten Mal mit und hören bei der "Wiederholung", ob es richtig war.

Das Video gibt es in drei Lagen, die Serien sind leicht unterschiedlich:

Probieren Sie alle drei Lagen.