Woche 1 - Tag 5

Dom7 Akkorde nach Freddie Green

Freddie Green war ein legendärer Rhythmusgitarrist in der Swing-Ära. Er hat im Count-Basie Orchestra (u.a.) gespielt und die vielfältigen Jazz-Akkorde, die im Jazz mitunter auf jeder Viertel wechseln auf das wesentliche reduziert: Den Vierklang.
Man greift grundsätzlich nur drei Töne. Vierklang, drei Töne? Ja, es fällt sogar vom Vierklang noch einer weg. Meist die Quinte (ist nur Füllsel), falls nicht dann der Grundton (spielt in der Bigband sowieso immer der Bass).
Diese Griffe lassen sich sehr einfach greifen und, da sie keine Leersaiten verwenden, über das gesamte Griffbrett schubsen. Kennen nur die Jazzer, denn man muss das absolute Griffbrett beherrschen, um diese Akkorde einzusetzen.
Für den Jazzer vergleichbar mit dem Powerchord des Rockgitarristen.
Für diesen Ferienkurs brauchen wir nur zwei Stücke. Dom7 mit Grundton auf sechster und fünfter Saite.

Zum YouTube-Video "Dom7 nach Freddie Green"

und watt nu?

Zunächst die beiden Akkorde lernen, dann zu den Videos von gestern mitspielen  ... watt sonst?

zum YouTube-Video "C7 F7 im Wechsel. 4-taktig"

... wenn's klappt, dann ...

zum YouTube-Video "C7 F7 im Wechsel. 2-taktig"

... wenn's gut klappt, 1-taktig ...

zum YouTube-Video "C7 F7 im Wechsel. 1-taktig"

morgen oder übermorgen kommt das Bes (Bb) dazu und wir haben die drei Akkorde für unseren ersten Blues.
Und dann spielen wir nur noch Blues in verschiedenen Formen.
Und am Ende in allen zwölf Tonarten ...