Ruhetag

Wenn Sie unbedingt was machen wollen, wiederholen Sie Inhalte der letzten Woche.

Die Grundlagen sind gelegt, morgen beginnen wir mit unserem ersten Blues.

Zum Nachdenken ... Think!

Wir haben uns die ganze Woche mit dem Dominantseptakkord beschäftigt. 1 3 5 7. Und werden das bis zum Ende der Ferien tun.
Blues in 12 Tonarten. Wer braucht das?

Gitarristen werden sofort sagen: Wir nicht. Blues braucht man nur in drei vier Tonarten. A, E ...

Jazzer werden sofort sagen: Wir nicht.  Blues braucht man nur in drei vier Tonarten. F, Bb ...

Ich sage: Ich weiß das, es ist richtig. Aber in diesem Kurs geht es nicht um Blues sondern Improvisation mit akkordeigenen Tönen.
Wir fangen mit dem Dom7-Akkord an und den braucht man in allen 12 Tonarten, in allen Lagen, ständig und überall.
Da sagt dann selbst der Jazzer: Das stimmt.

Noch können wir 1 3 5 7 nicht wirklich. Werdet Ihr die kommende Woche sehen, wenn es um Permutationen und String-Skipping geht.

Wenn wir am Ende der Ferien aber sicher im Umgang mit 1 3 5 7 sind ...

  • ... dann ist nur eine Tonänderung nötig für den Mollseptakkord: 1 b3 5 7, z.B. Dm7
  • ... dann ist nur eine Tonänderung nötig für den Großen Durseptakkord: 1 3 5 j7, z.B. Cmaj7

... womit wir bereits bei der wichtigsten Akkordverbindung des Jazz wären, der II - V - I Verbindung: | Dm7  G7 | Cmaj7  | 
(die wir dann natürlich sofort in allen zwölf Tonarten spielen, was denn sonst?)

Das ist kein sechswöchiger Ferienkurs mehr, sondern das sind die zweiwöchigen Herbstferien. Warum so kurz? Weil Ihr das alles am bekannten 1 3 5 7 aufhängen können.
Außerdem habt Ihr dann bereits ...

  • ... eine neue Art zu denken gelernt und könnt dem Harmonieverlauf folgen
  • ... das absolute Griffbrett frauf und könnt die Grundfiguren von Akkorden auf Saiten und Bünden beliebig verschieben